29.10 2022

Weltbekannte Herkunftsbezeichnung, doppelt patentiert: Tangente Update von NOMOS Glashütte

Weltmarktführer gibt es in Glashütte nicht – wohl aber einen Uhrenhersteller, der in Stückzahlen gerechnet deutschlandweit die meisten mechanischen Uhren fertigt. Der Bau guter Uhren gelingt bei Weitem nicht überall, dafür braucht es einiges an Voraussetzungen. Die vielen Schritte auf dem Weg vom kleinsten Trieb zum fertigen Uhrwerk hat NOMOS Glashütte im unternehmenseigenen Fertigungszentrum kontinuierlich optimiert. Mit Hingabe und großem Können werden dort alle benötigten Uhrwerkteile bis aufs My genau gedreht, gefräst und poliert.
Glashütte ist ein Sehnsuchtsort für Menschen, die feine Uhren lieben. Seit 175 Jahren fertigt man hier, im Osterzgebirge, Zeitmesser die ihresgleichen suchen. Denn Generation für Generation hat in diesem Cluster danach gestrebt, die Kunst des Uhrenbaus weiter zu verfeinern. Fast jeder und jede arbeitet „in der Uhr", wie man hier sagt. Und hat sich diesem Thema und dem Nimbus des Ortes verschrieben.


So entstand auch Tangente Update in Nachtblau von NOMOS Glashütte. Dieses Modell basiert auf der berühmtesten Uhr der Manufaktur, Tangente. Und hat, nach nahezu 30 Jahren, den Klassiker um ein Update erweitert, das die hochinnovativen inneren Werte der Uhr unterstreicht, ein völlig neues Datum. Drei Jahre hat diese Metamorphose gedauert. Die Uhr hat ein neues Aussehen erhalten; sie bleibt klassisch, wird jedoch sportlicher, markanter. Das Uhrwerk mit patentiertem Datumsmechanismus lässt sich vorwärts wie rückwärts stellen, die ebenfalls patentierte Anzeige ist in dieser Version um grüne Leuchtfarbe ergänzt. Die Proportionen bleiben typisch NOMOS, elegant und flach. Doch die Uhr ist größer: 41 Millimeter misst der Durchmesser der Datumsuhr, nur 7,8 Millimeter die Höhe.

Das hochinnovative NOMOS-Manufakturkaliber DUW 6101 mit Datumsschnellverstellung ist Kennern auch als neomatik-Werk mit Datum ein Begriff. Es ist mit 35,2 Millimetern Durchmesser nicht nur sehr groß, sondern mit nur 3,6 Millimetern Höhe auch außergewöhnlich flach. Damit ist es wie geschaffen für elegante Uhren, die die Standards der Feinmechanik neu definieren. Das Uhrwerk wurde komplett neu und in eigener Manufaktur konstruiert und das Datum dort platziert, wo es – traditionell, aber auch gestalterisch – hingehört: weit außen. Für Durchmesser jenseits der 40 Millimeter ist dies einzigartig und erlaubt eine höchst individuelle und harmonische Uhrenästhetik. Das Datum lässt sich komfortabel vor- und zurückstellen, mit nur wenigen Umdrehungen der Krone ist jede Korrektur durchgeführt. Dass dies auf so geringer Werkhöhe möglich ist, liegt an einem speziell geformten Zahnrad, welches in die Datumsscheibe eingreift. Für hohe Präzision sorgt auch das NOMOS-Swing-System, das hauseigene Assortiment, das man an der temperaturgebläuten Unruhspirale erkennen kann. Besonders: Die goldene Schrift auf dem Rotor ist erhaben und die Werkplatte zweifarbig graviert, „reguliert in 6 Lagen", steht dort. Rundherum aufwendig verziert und dekoriert – klassische Glashütter Uhrmacherkunst in Tradition von 175 Jahren also. Uwe Ahrendt, Ingenieur und NOMOS-CEO, fasst zusammen: „Auf den ersten Blick ist's vielleicht nur eine neue Uhr mit Datum. Auf den zweiten jedoch ist sie eine große Besonderheit." Zwei Patente erhielt NOMOS Glashütte für dieses Werk.

Die Herkunftsbezeichnung „Glashütte" übrigens ist international streng geschützt: Nur wer mindestens 50 Prozent Fertigungstiefe, also eigene Leistung vor Ort erreicht, darf den klingenden Namen auf sein Zifferblatt schreiben. NOMOS Glashütte übererfüllt dieses Soll mit bis zu 95 Prozent bei Weitem.

Gipfeltreffen der Weltmarktführer 2022

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